vision & strategie. fantastisch, praktisch und schnell erfassbar.

ein fantastisches buch. – schnell zu lesen, guter einstieg, nützliche tools, um sofort zu starten!

fantastisch weil es auf den punkt bringt, was zahlreiche theorie-bücher über viele seiten ausbreiten. es ist genau das konzentrat, das der praktiker (auch pragmatiker) braucht, genau das, was einem einzelunternehmer nützt, ohne ihn mit langem lesen aufzuhalten. eine klare empfehlung für KMUs und EPUs aller gewerke und branchen, aber insbesondere für die mitglieder der »creative industries«.

das buch hat all die merkmale, die unsere zeit zu erzwingen scheint:

– kurze, prägnante information, also schnell zu lesen. in ein bis eineinhalb stunden hat man das buch locker gelesen. für die übungen nimmt man sich freilich deutlich länger zeit.

– eine klare, flüssige sprache, also leicht zu lesen, unterhaltsam.

– eine übersicht an nützlichen »werkzeugen«, mit denen sich der einzelunternehmer der thematik ohne großen ballast annähern kann.

würde jeder unternehmer zunächst damit (mit diesem buch und seinen empfehlungen) seine unterlagen vorbereiten und sich über seinen unternehmenszweck klarheit verschaffen, dann würden weit weniger unternehmer jahrelang herumwursteln. man wüsste, was man (im moment) beabsichtigt und daher verfolgen sollte. man weiß dann auch, dass man das bei der mindestens jährlich durchzuführenden strategieklausur jederzeit korrigieren kann. und man weiß, dass man nicht nur strategisch planen, sondern im alltag auch strategisch denken kann. das ergebnis: klarheit und flexibilität in der unternehmensführung.

es ist nicht gesagt, dass dieses buch (dieses wissen) einem vor dem scheitern schützt, aber es macht bewußt, woran man scheitern könnte und zwingt einen den tatsachen ins auge zu sehen. speziell für unternehmen der kreativwirtschaft gilt es farbe zu bekennen: bin ich künstler (und mache was mir gefällt) oder dienstleister (biete also dienste an, die menschen nachfragen).

das buch ist für alle EPUs und KMUs ein gewinn, ob klassische wirtschaft oder kreativwirtschaft. jeder dieser (angehenden und erfahrenen) unternehmer soll sich mit seiner strategie befassen. dieses buch macht es einem leicht.

klare kaufempfehlung.

(einzige kritik: die vormarkierten stellen. es wirkt als hätte ich es bereits gelesen und mit einem leuchtmarker wichtige stellen markiert. hatte ich aber nicht. das lenkte mich (besonders visuell veranlagt) stark beim lesen ab. außerdem erscheint es mir bevormundend, ich entscheide lieber selbst, was mir wichtig und unterstreichenswürdig erscheint. aber das ist vielleicht ein zugeständnis für die leser aus der kreativen welt, die ein bißchen unterstützung brauchen, die anderen wird es nicht stören, daher kein punkteabzug. das buch ist kurz und knapp, gut zu lesen, das hätte ein kreativer auch ohne markierungen schaffen müssen.)

im übrigen bin ich der meinung, dass designen zentraler bestandteil jeder unternehmensstrategie sein muss. (aber das ist ein anderes buch ;-))

wie (ver)schaffen wir den einstieg ins designmanagement?

beim büchlein über designmanagement dachte ich darüber nach, wie ein einstieg ins thema gelingen kann: was will ich darüber wissen, wenn ich nix darüber weiß?

1. was ist es? das beantwortet unser credo. wir erklären, wie wir zu diesem credo kommen und erklären im folgenden die details rundherum.

2. wie soll das funktionieren, dieses designmanagement?

3. wie kann ich es als unternehmer nutzen? wir schlagen vor wie man es implementieren kann und welche schritte im folgenden unternommen werden sollen.

also wenn mich interessiert, was es ist, will ich auch wissen, wozu brauche ich es und wie mache ich es mir nutzbar. als überblick, die details stehen im großen werk.

der »appetitanreger für designmanagement« ist ein schneller einstieg ins thema.

6 sätze über design (3)

konzentration ist gefragt.und eiserne disziplin.
das buch soll fertig werden und die gedanken damit geordnet sein.

also täglich um 5:00 aufstehen und schreiben. heute, war der erste tag dieses »neuen konzepts«. ich war müde. doch das schreiben, wenn ich zum schreiben kam (man muss erst wieder lesen, was alles bereits geschrieben ist), ist erfüllend und energetisierend. aber man muss wissen, was genau es zu schreiben gilt, man muss abends vorbereiten, was tagsdarauf morgens getippt werden soll.

nach den ersten eineinhalb stunden war ich hungrig und müde und missmutig.

nach dem kurzen frühstück voller tatendrang und begeistert. morgen geht es wieder los um 5:00.

6 sätze über design (2)

ein rückschlag. bei der heftigen überlegung, worin der unterschied zwischen einem designer und einem unternehmer besteht, kommt die schreibsoftware aus dem tritt und »hängt sich auf«. dummerweise schaffte es die speicherautomatik nicht die letzten paar minuten (sekunden? für mich waren es stunden) abzuspeichern. eine bereits verlorengeglaubte körperreaktion stellt sich ein, hitze durchströmt den körper, wut, enttäuschung – dann, der versuch zu erinnern was alles dabei war, das nun verloren scheint. keine chance. es wurde alles gesagt (d.h. geschrieben) und daher ist der kopf nun leer. ich bringe kaum noch einen halbsatz zusammen, dieser noch kurz vorhin strömenden gedanken. jetzt braucht es geduld. ich bin sicher, irgendwo drin in mir, finde ich es wieder.