Vom Nicht-Häßlichen

12/09/2018

Etwas muss funktionieren und soll dabei bloß »nicht-häßlich« sein.

Nicht-häßlich heisst, dass es eine Ästhetik aufweist, die eine große Mehrheit als optisch akzeptabel, als nicht-störend empfindet. Ein Rechteck mit abgerundeten Ecken ist so eine Form. Ein Rechteck im goldenen Schnitt ist vermutlich eine noch bessere.

Ist sie schön?

Ja.

Ist es die schönste Form?

Wohl kaum.

Jeder Mensch dieser Mehrheit könnte eine andere Form schöner als jenes Rechteck empfinden. Doch wären diese andere Formen alle unterschiedlich. Die schönste Form für alle, sozusagen der größte gemeinsame Teiler, ist jenes Rechteck. Maßgeblich ist die Erfüllung der Funktion, die Masse der Kunden erreiche ich mit einer für alle akzeptablen Form.

Was sagen Sie dazu?

3 comments on “Vom Nicht-Häßlichen”

  1. […] Verbessert ist es dann, wenn technische Funktion klar erkennbar ist, wenn man weiß, wofür ein Gerät gebraucht wird und wie man es nutzt. Wir knüpfen (endlich) wieder an, wenn nicht gar bei Victor Papanek, dann bei Donald Norman und seinen Prinzipien. Wir schaffen keine Begehrlichkeiten und feuern den Konsum an, sondern wir verbessern das Leben, indem die Dinge nützlich und praktisch sind – und bei dieser Gelegenheit gerne auch »schön« – ich nenne es »nicht-häßlich«. […]

Rudolf T. A. Greger

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