Schön langsam zermürbt einem die Situation.

06/12/2020

Natürlich sind wir noch ein gutes Stück von wirklicher Zermürbung entfernt, wenn wir noch erkennen, dass es uns zermürbt. Aber es wird anstrengend. 

Die einen sind zum Nichts-Tun verdammt, die anderen arbeiten (scheinbar) weiter als wäre nicht geschehen, halt etwas schaumgebremst und nur via Zoom und Teams besprechend. 

Ja, die Situation bietet auch Möglichkeiten für Neues. Die Digitalisierung beschleunigt sich, wir erkennen, dass man eine Menge Dinge auch von zu Hause aus erledigen kann und welchen Wert das »in Präsenz« Zusammenarbeiten hat.

Der Körper meldet sich, die Umstellung macht etwas. Was, das werden wir noch herausfinden.

Wir könnten uns natürlich ganz vom alten Status Quo verabschieden. Ich rede hier nicht von einer »neuen Normalität«, sondern einfach vom Reflektieren der vorliegenden Situation und vom Nachdenken, welche Lösungswege die gegebenen Umstände erfordern.

Designen heißt darüber nachzudenken und Strategien zu ersinnen, wie aus einer vorgefundenen ungünstigen Situation eine gewünschte gemacht werden kann (vgl. Satz 2 der »6 Sätze über Design«). Denken wir uns also aus, wie wir das gewünschte Ergebnis mit den heute verfügbaren Mitteln erzielen können.

Stattdessen überlegen viele von uns noch immer, wie sie die Ergebnisse auf dieselbe Weise wie zuletzt mit den heute verfügbaren Mitteln erreichen. Doch das wird nicht gelingen. Mehr Design-Thinking tut Not.

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Rudolf T. A. Greger

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