Monografien zum Business-Model-Canvas – #2

08/06/2020

Die Arbeit an der ersten Monografie zum Business-Model-Canvas (BMC) ist im vollen Gange. Ich bin mitten im Text-generieren. Das Zettelkasten-Prinzip hilft dabei (dazu ein ander Mal mehr). Das Inhaltsverzeichnis liegt vor, die Textfragmente entstehen.

Inhaltsverzeichnis Version 1

  • Warum gibt es dieses Buch – wer braucht es?
  • Was ist das BMC (das Business-Model-Canvas)?
  • Wozu brauche ich ein BMC?
  • Was ist ein Geschäftsmodell?
  • Was ist ein Businessplan? – Businessmodel vs. Businessplan
  • Was ist ein Geschäft und wie kommt es zustande?
  • Wie gehe ich richtig mit dem BMC um?
  • Wer nimmt am Prozess teil?
  • Wie verwende ich das BMC als …
  • Wie erzähle ich die Geschichte meines Unternehmens am besten, wie könnte ich es alternativ machen, z.B. a la Storybrand Brandscript, …
  • Was hab ich davon? Warum soll ich das machen, mich damit beschäftigen?
  • Ich habe das Formular ausgefüllt, wie geht’s jetzt weiter?
  • Das BMC ist nicht primär ein Marketingwerkzeug (aber auch)
  • Ein dreiteiliges Seminar und ein Clubprogramm, die Business-Model-Meisterschaft.

Was sagen Sie zu diesem Inhalt, ist alles abgedeckt, das Sie erfahren möchten oder gibt es einen wichtigen Punkt, den ich auch besprechen soll und den ich übersehen habe?

Lese-Perspektive?

Beim Schreiben ist noch ein Thema aufgetaucht: Wie soll man formulieren, wie wünscht der Leser zu lesen? Ich schreibe diesen Text zunächst aus meiner Perspektive, mit meinem Wissen, mit meinen Erfahrungen. Doch ich schreibe ihn für Sie. Wie formuliert man also den Text? Aus der Ich-Perspektive, gleichsam als Erfahrungsbericht, als Reflexion der eigenen Gedanken? Will man lesen, was ich mir denke, welche Überlegungen ich angestellt und welche Schlussfolgerungen ich gezogen habe? Oder will man per »Sie« angesprochen werden? Ich kann im Text fragen, was ich davon haben – ich der Autor als prototypischer Anwender, als Unternehmer mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als Kleinunternehmer. Oder frage ich: »Was haben Sie nun davon?«, schreibe also für Ihre Perspektive?

Ein Beispiel

Variante Ich

Am ausgefüllten BMC sehe ich das, was ich meine immer gewußt zu haben. Das ist mein Geschäft, so läuft es ab. Es wird dadurch aber nicht leichter, nicht einfacher. Irgendjemand muss diese Schlüsselaktivitäten, die ich hier beschrieben und eingetragen habe, auch machen. Irgendwer muss die Kanäle betreiben, muss auf Social-Media informieren, muss Verkaufsgespräche führen, muss das Produkt liefern und muss After-Sales/Kundenbetreuung betreiben.

Variante Sie

Am ausgefüllten BMC sehen Sie das, was Sie meinten immer gewußt zu haben. Das ist Ihr Geschäft, so läuft es ab. Es wird dadurch aber nicht leichter, nicht einfacher. Irgendjemand muss diese Schlüsselaktivitäten, die Sie hier beschrieben und eingetragen haben, auch machen. Irgendwer muss die Kanäle betreiben, muss auf Social-Media informieren, muss Verkaufsgespräche führen, muss das Produkt liefern und muss After-Sales/Kundenbetreuung betreiben.

Im Moment tendiere ich zu zweiterem, zum »Sie sollen mit dem BMC experimentieren«, statt »ich soll mit dem BMC experimentieren«. Was ist Ihre Meinung dazu?

Schreiben Sie mir, ich lese alle Zuschriften.


PS:
Wollen Sie Beta-Leser sein und alle Artikel vorab bekommen, melden Sie sich hier an.


Also published on Medium.

Was sagen Sie dazu?

Rudolf T. A. Greger

Senden Sie mir eine eMail.
Folgen Sie mir auf Twitter.
Buchen Sie mich für Veranstaltungen.
Lesen Sie meine Artikel über Design.
Lesen Sie meine Beiträge auf Medium.
Besuchen Sie meine Amazon-Seite.
Abonnieren Sie meinen eNewsletter.

Design-Thinking-Tank

Besuchen Sie unsere Website.
Folgen Sie uns auf facebook.
Werden Sie unser Klient.

Design-Thinking-Akademie

Offene Veranstaltungen
Kommende Vorträge