Der Designprozess aus Designersicht

01/05/2020

Ich habe/erkenne ein Problem, ich denke es durch, ich zeichne die Lösung auf und erkenne nun, das Problem ist viel diffiziler, es ist eigentlich ein anderes Problem, ich denke neu, zeichne wieder, das wiederholt sich bis das wahre Problem gelöst ist. Bis ein Ergebnis vorliegt, das alle (im Moment) erkennbaren Facetten des Problems ausreichend gut löst.



Ich kenne das Problem am Anfang gar nicht wirklich, ich muss es erst kennenlernen. Daher kann ich auch nicht am Anfang durch Brainstorming oder andere Methoden das Problem ausreichend definieren.



Erst im Entwurfsprozess werden wirklich alle Details des Problems erkennbar. Teilweise entstehen durch die angestrebte Lösung neue Problemdetails, die erfordern entweder eine andere Herangehensweise oder eine zusätzliche Lösung. Lösung und Problemerkennen passiert also fast/häufig zur gleichen Zeit, ist voneinander abhängig.



Daher funktioniert das mit den Requirements nicht 100%ig. Wenn man das Problem nicht vollständig kennt, kann man es nicht beschreiben. Man kennt es aber erst ganz, wenn man damit rangelt, sich damit beschäftigt, um es zu bezwingen. Erst im »Kampf« mit dem Problem wird sein Charakter sichtbar.


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Rudolf T. A. Greger

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