Heureka! Design-Thinking!

Die Verwirrung um Design-Thinking (Designen) entsteht dadurch, dass im Alltag eines Design-Projektes nicht immer alles geklärt ist, wenn man schon mit dem Umsetzen (dem Abarbeiten der erarbeiteten Checkliste) beginnen kann oder beginnen muss. Oft müssen Teile des Projektes bearbeitet und erledigt werden (also verdichten des Gedachten), um danach die Staubwolke der Gedanken und auch Entscheidungen nochmals aufzuwirbeln, auf dass sich neue, weitere Klümpchen (Verdichtungen), die nächsten Details, herausbilden können. Dieser Wechsel irritiert manche Auftraggeber und andere Projektteilnehmer (Non-Designer) und läßt die Sache chaotisch erscheinen, glaubte man doch, man wäre schon im Abschließen des Projekts. Verkompliziert wird es noch dadurch – insbesondere für Neueinsteiger –, weil sich dieser notwendige Wechsel nicht immer deutlich zeigt, man also in vielen Fällen auch dafür einen »Heureka-Moment«, eine spontane Eingebung braucht. Diese Aussage ist auch ein Hinweis darauf, dass Design-Thinking heuristisch wirkt.

Um Design-Thinking verstehen und anwenden zu können ist oftmals ein Design-Thinking Workshop der richtige Weg. Darin werden in einem lösungsgenerierenden Prozess, der optimal an die vorliegende Aufgabe angepasst ist, konkrete Resultate erarbeitet.

Design-Thinking ≠ Post-it, Canvas & andere Formulare

Beim Design-Thinking geht es nicht ums Ausfüllen bestimmter Formulare zu bestimmten Zeitpunkten. Die helfen nur im Chaos der neuen Ideen Erkenntnisse zu sichern.

Tatsächlich passiert im Design-Thinking alles (mehr oder weniger) zugleich (siehe Design-Thinking 3.C oder 3.0), es ist alles permanent in Schwebe zu halten und erst wenn sich in der Staubwolke Klumpen bilden, soll man den Wirbel beruhigen. Dafür sind die Formulare nützlich. Aber da sind bereits gut 80 Prozent des Projekts erledigt, danach kommt kausales Abarbeiten und tatsächlich checklisten-artiges Finalisieren.

Auch wenn das nun zeitmäßig manchmal die längste Phase ist, es ist die klarste und damit einfachste: man weiß genau was jetzt und als nächstes zu tun ist und schreitet zügig voran. Die Frustrationen des Nicht-Weiterkommens erlebt man davor, im Knäuel des Design-Thinkings, wenn man glaubt nicht vorwärts zu kommen und wenn man keine Fortschritte berichten kann (obwohl man diese macht).

Der Design-Thinking-Tank unterstützt Sie dabei mit Beratung, Moderation und Motivation. Design-Thinking Workshops in Wien und im Unternehmen vor Ort liefern spannende Impulse und erhellende Einsichten mit konkretem Ergebnis.