Feedback eines Seminar-Teilnehmers – die Skala reicht nicht.

Unlängst hielt ich ein zweitägiges Seminar über Servicedesign (freilich unter Nutzung von Design-Thinking — anders geht das ja nicht) an der Donau-Universität in Krems.

Ein vergnügliches Seminar, eine hochmotivierte Truppe an Studenten, nein, Studierenden, die begeistert am Redesign des Mensa-Erlebnisses arbeiteten und die Ergebnisse in einer adäquaten Form dokumentierten — aka Service Blueprint.

Das Feedback war erfreulich gut, der Lerneffekt offenbar sehr groß.

Die besondere Freude

Einer der Studenten überreichte mir den Feedback-Bogen persönlich, bedankte sich für die kurzweilige Unterrichtung und erläuterte seine erste Eintragung (die Grafik statt Text) sinngemäß so:

Am Anfang erschien es mir chaotisch, war mir unklar wohinaus das laufen soll, aber im Laufe des Seminars wurde es immer klarer. Insofern zeigte das Seminar genau das, was es sollte: Was ist Design-Thinking und wie geht man damit um. Am Ende des Seminars meine ich mich gut auszukennen und daher ist der Verlauf des Seminars analog dem vorgestellten und diskutierten Knäuel darzustellen. Danke.

Was soll der untere Bereich darstellen?

Die Skala reicht von Minus bis Plus, aber das reicht nicht für meine Begeisterung. Ich musste sie nach oben erweitern 🙂 ,

schloß der Student seine Erklärung.

Es ist schön, wenn es einem gelingt, Wissen in erbaulicher Form und mit Freude weiterzugeben. Danach strebe ich in meinen Seminaren. Vielleicht wollen Sie auch einmal eines besuchen?


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