10. sept. 2015, do, 16:00–22:00

10. sept. 2015, do, 16:00–22:00

6 sätze über design (3)

konzentration ist gefragt.und eiserne disziplin.
das buch soll fertig werden und die gedanken damit geordnet sein.

also täglich um 5:00 aufstehen und schreiben. heute, war der erste tag dieses »neuen konzepts«. ich war müde. doch das schreiben, wenn ich zum schreiben kam (man muss erst wieder lesen, was alles bereits geschrieben ist), ist erfüllend und energetisierend. aber man muss wissen, was genau es zu schreiben gilt, man muss abends vorbereiten, was tagsdarauf morgens getippt werden soll.

nach den ersten eineinhalb stunden war ich hungrig und müde und missmutig.

nach dem kurzen frühstück voller tatendrang und begeistert. morgen geht es wieder los um 5:00.

6 sätze über design (2)

ein rückschlag. bei der heftigen überlegung, worin der unterschied zwischen einem designer und einem unternehmer besteht, kommt die schreibsoftware aus dem tritt und »hängt sich auf«. dummerweise schaffte es die speicherautomatik nicht die letzten paar minuten (sekunden? für mich waren es stunden) abzuspeichern. eine bereits verlorengeglaubte körperreaktion stellt sich ein, hitze durchströmt den körper, wut, enttäuschung – dann, der versuch zu erinnern was alles dabei war, das nun verloren scheint. keine chance. es wurde alles gesagt (d.h. geschrieben) und daher ist der kopf nun leer. ich bringe kaum noch einen halbsatz zusammen, dieser noch kurz vorhin strömenden gedanken. jetzt braucht es geduld. ich bin sicher, irgendwo drin in mir, finde ich es wieder.

doga do go.

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es scheint so, als müsste man zunächst alle seine gedanken und ideen einzeln fixieren. jeder gedanke ein essay. dann, wenn ein stapel an papieren vorliegt, kann man diese gedanken in eine ordnung bringen. und dann erst, kann man den roten faden erkennen oder herausarbeiten, damit auch anderen den eigenen gedanken folgen können. manchmal habe ich den eindruck, der wunsch sich nicht zu wiederholen hemmt beim schreiben. mit diesem konzept könnte es gelingen, weil die einzelnen aufsätze einander ergänzen, sich gegenseitig zitieren, ein netz der überlegungen sichtbar wird. zu doga gibt es nun ein paar essays und ein paar skizzen.