wirklich freie marktwirtschaft herrscht nur in der politik

die politiker warnen uns immer vor der freien marktwirtschaft. aber wovor warnen sie denn wirklich?

freie marktwirtschaft bedeutet, dass das passiert, was den beteiligten am angenehmsten ist, der weg des geringsten widerstands. das ist ein prinzip der natur.

ein beispiel: ein gebirgsbach findet selbst den idealen weg ins tal. der mensch als regulierer meint, durch eine flußregulierung zu entschärfen und verschlimmbessert damit oftmals.
die politiker meinen auch, sie müssten die wirtschaft regulieren. bei einem unwetter aber kommt es umso dicker.

dabei funktioniert die politik letzlich selbst genauso, wie die von den politikern gefürchtete freie marktwirtschaft (die es so ohnehin nirgends auf der welt gibt, nur in der politik), nämlich frei und maximierend, zügellos und entfesselt, kurz unreguliert. die währung der, nennen wir es politwirtschaft, ist die wählerstimme. je mehr, desto besser. der politiker ist gierig nach dieser währung, genauso wie es dem »kapitalisten« bezüglich geld nachgesagt wird. der politiker tut alles für mehr politwährung, er lügt dem volk die hucke voll, dass sich die balken biegen. das wahlvolk lässt es sich gefallen, es ist ja bereits zu stimmvieh degeneriert, denn die politik weiß, wie es gelingt, passende einnahmenquellen (wählerstimmen) zu generieren. kein wunder, dass niemand, der an den hebeln der macht sitzt, das schulsystem reformieren will. diese »politkapitalisten« bedienen sich ungeniert und würden niemals eine regulierung dieser politwirtschaft zulassen. sie müssten sie ja selbst gestalten.

kein fluss der welt würde sich selbst regulieren, einengen, sich seiner kräfte berauben lassen. also leben wir weiterhin mit politüberschwemmungen und politkatastrophen, bis es dem wahlvolk gelingt, über den köpfen der politiker hinweg, erkenntnis zu erlangen, zu verstehen, dass es so wie bisher, rein logisch, nicht weitergehen kann.

und dann? revolution!?

If you can’t explain it to a six year old, you don’t understand it yourself.

Albert Einstein

am tag der zitate (heute) dieses eine noch. das ist mein anspruch, wenn es darum geht service design und die power dahinter den potentiellen nutzern (allen unternehmern, die kunden haben) klar zu machen. ich verstehe es – fragt mich!

there is no elevator to success. you have to take the stairs.

der author ist unbekannt, aber die weisheit erkennt man immer wieder, wenn man meint, es müsste doch ganz leicht gehen. nur diesen einen stein der weisen finden oder jene abkürzung. aber nein, hartnäckig über die widerstände der gesellschaft klettern und aus den fehlern lernen. dazu gibt es ein schönes zitat von albert schweitzer.

ein aktuelles projekt zeigt mir das gerade wieder sehr anschaulich.